ERLESENES
DIE ZUKUNFTSGESELLSCHAFT

Ein soeben erschienenes Buch geht der Frage nach, wohin sich die Gesellschaft in Österreich in den nächsten Jahren entwickelt.

Mit diesem Buch wenden sich die Autoren Peter Zellmann und Horst Opaschowski an eine breite Leserschaft und informieren die Fach- und Medienwelt darüber, wohin sich die österreichische Gesellschaft in den nächsten Jahren entwickelt. Derzeit grassiert in Deutschland wie in Österreich die Sorge um die Zukunft. Die Menschen befürchten die Ausbreitung von Armut sowie die Entstehung einer Zweiklassengesellschaft.

Lebensqualität steht bei uns an erster Stelle!

Was den Menschen hierzulande offensichtlich aber wichtiger ist, das ist weniger der Lebensstandard als vielmehr die Lebensqualität. Dabei geht es - anders als bei den Deutschen - weniger um Prestige, Image oder Status, sondern mehr um emotionale Komponenten der Lebenseinstellung: Zeit haben für sich und andere etwa.

Einer der zentralen Begriffe ist für die Autoren jener der "Dienstleistungsgesellschaft". Viele Dienstleistungstätigkeiten haben offenbar noch immer ein schlechteres Image als industrielle Tätigkeiten. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für vier Fünftel der Österreicher ein wichtiges Anliegen, für Frauen etwas deutlicher als für Männer. Fast drei Viertel der Bevölkerung wünschen sich Betriebskindergärten oder Firmen-Zuschüsse für eine Tageskinderbetreuung.

Einen Trend sehen die Autoren jedenfalls ganz deutlich: Die Menschen nehmen sich immer mehr Zeit zum Leben. Insofern gilt: In Österreich hat die Zukunftsgesellschaft längst begonnen.

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Prof. Peter Zellmann,
wissenschaftlicher Leiter des
Boltzmann-Instituts für Freizeit und Tourismusforschung, präsentiert
sein neues Buch über die Zukunftsgesellschaft.