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DNA-Code erfolgreicher Firmen wurde entschlüsselt
Was unterscheidet erfolgreiche Unternehmen von weniger
erfolgreichen? Eine simple Frage, die jedoch selten ausreichend
beantwortet werden kann. Dir britische "Work Foundation"
hat in einer Untersuchung die Erfolgskriterien von Unternehmen aller
Größen analysiert - und damit den "DNA-Code erfolgreicher
Firmen entschlüsselt", wie Will Hutton, Chef dieser
gemeinnützigen Organisation es formuliert.
Mit Hilfe eines "Company Performance Index" wurden 3000
britische Unternehmen etwa in Sachen Produktivität unter die Lupe
genommen. Ein Beispiel: Erfolgreiche Firmen haben informelle
Prozesse und rasche Entscheidungsfindung, während in schlechter
platzierten Unternehmen Bürokratie dominiert. Vereinfacht
ausgedrückt sehen die Führungskräfte der weniger erfolgreichen
Firmen zu sehr auf nackte Zahlen statt darauf, was die Menschen im
Unternehmen meinen und wie sie sich verhalten.
Fünf Faktoren haben nach Ansicht der Studienautoren
größten
Einfluss auf die Produktivität:
• Struktur: Die Struktur eines Unternehmens wird meist
überschätzt und sollte im Zweifelsfall hinterfragt werden - etwa
die Positionierung einer Tochterfirma in der Gesamtgruppe
• Prozesse: Unternehmensinterne Entscheidungen müssen rasch und
informell getroffen werden - dazu ist aber ein offener Dialog
notwendig.
• Führung: Das Management sollte "sichtbar" und allen
zugänglich sein. Hohe Anforderungen müssen (auch und vor allem) an
die Führungskräfte gestellt werden.
• Kommunikation: Informationen zwischen allen Bereichen und Ebenen
müssen offen fließen können.
• Firmenkultur/Mitarbeiterbeziehung: Status quo muss hinterfragt
werden. Ein Gefühl der Sicherheit bei Mitarbeitern schafft hohe
Loyalität und Produktivität. Innovative Ideen und
zwischenmenschliche Beziehungen müssen forciert werden.
(rp)
www.theworkfoundation.com
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